LINDENSCHULE SULINGEN

VERHANDLUNGSVERFAHREN, 2025

Der Entwurf versteht die Erweiterung als selbstbewusste und zugleich respektvolle Weiterentwicklung der bestehenden Schulanlage. Die neuen, holzsichtigen Fassaden und die großzügigen, fast bodentiefen Verglasungen setzen einen klaren, zeitgemäßen Akzent und treten bewusst in einen gestalterischen Dialog zum Backstein des Bestandes. Trotz der eigenständigen architektonischen Sprache fügen sich die Baukörper maßstäblich in das gewachsene Ensemble ein. Sie nehmen die Körnung des Bestandes auf und entwickeln sie weiter.

Wie die Häuser einer kleinen Gemeinschaft stehen Alt- und Neubauten in einer harmonischen, klar lesbaren Beziehung zueinander und definieren sowohl neu geschaffene- als auch bestehende Schulhofflächen, die gemeinschaftlich oder den Klassen zugeordnet nutzbar sind.

Es entsteht ein zusammenhängendes, identitätsstiftendes Lernumfeld, das Offenheit, Orientierung und Gemeinschaft fördert. Durch die gewünschte Verzahnung von Bestand und Neubau entsteht ein zukunftsfähiges Gesamtensemble, das funktional wie atmosphärisch auf die Bedürfnisse einer modernen Förderschule antwortet.

 

  • Standort
    Sulingen
  • Bauherr
    Gemeinde Sulingen
  • Zeitraum
    2025
  • Status
    Verhandlungsverfahren
  • Team
    Tilmann Conrad,
  • Frank Stille (freie Mitarbeit)
  • Bilder
    © NPC Bremen

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